Wassersparbrausen
Welche Möglichkeiten haben Haushalte, Strom zu sparen?
Angesichts laufend steigender Energiekosten stellt sich für private Verbraucher nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes die Frage, wie Strom gespart werden kann. Dabei ist es gar nicht schwer, auch im Privathaushalt den Stromverbrauch zu senken – man muss nur wissen, wie!
Beispielsweise die sogenannten „Stand-by-Verluste“: Rund 100 Euro im Jahr kostet es durchschnittlich, wenn Fernseher und Co. permanent im Bereitschaftsbetrieb laufen, statt rigoros bei Nichtgebrauch vom Netz getrennt zu werden – was zusätzlich etwa 325 Kilogramm Kohlendioxid vermeiden hilft.
Einen der größten Energieverbraucher im privaten Haushalt macht die Warmwasserversorgung aus. Den Komfort ständig verfügbaren heißen Wassers für Dusche, Wanne und Spüle bezahlt der Verbraucher teuer. Doch schon geringfügige Änderungen können den Verbrauch positiv beeinflussen. Verbraucherportale wie http://www.strom-sparen.com/ helfen dabei, Sparpotenziale zu finden und umzusetzen.
Duschen statt baden, Durchflussbegrenzer an den Wasserhähnen und Wassersparbrausen können zu erheblichen Einsparungen führen. Der Austausch alter Durchlauferhitzer gegen elektronisch geregelte Exemplare allein kann bis zu 10 Prozent Stromersparnis bringen. Auch die Umwälzpumpe der Heizung birgt häufig ungeahntes Einsparpotenzial – kaum jemand weiß, dass diese Pumpe allein meist zwischen 5 und 15 Prozent des Stromverbrauchs ausmacht. Auch der Austausch der Umwälzpumpe kann daher zu einer lohnenden Stromersparnis führen.
Bei der Beleuchtung schlummern weitere Einsparmöglichkeiten. In Räumen, in denen sich niemand aufhält, ist taghelle Beleuchtung überflüssig und verbraucht unnötig Strom. Doch nicht nur das persönliche Nutzungsverhalten beeinflusst den Verbrauch, sondern auch das verwendete Leuchtmittel.
Deckenfluter beispielsweise sind wahre Stromfresser. Auch der Austausch der (ohnehin größtenteils verbotenen) Glühbirnen gegen Energiesparlampen verringert den Stromverbrauch. Sparsam sind auch die relativ neuen LED-Lampen. Zwar sind die verfügbaren Farbtöne derzeit noch begrenzt, doch das dürfte mit zunehmender Verbreitung bald ändern.
Schließlich kann auch die Auswahl der verwendeten elektrischen Geräte den Stromverbrauch günstig beeinflussen. Wurden früher noch Geräte als besonders energiesparend angepriesen, wenn sie der Energieeffizienzklasse „A“ angehörten, so ist das infolge des technischen Fortschritts inzwischen überholt.
Daher wurden für besonders sparsame Modelle die zusätzlichen Energieeffizienzklassen „A+“ und „A++“ eingeführt. Werden beim Neukauf elektrischer Haushaltsgeräte Modelle gewählt, die diesen Klassen angehören, wirkt sich auch das positiv auf die Stromrechnung aus. Das gilt übrigens besonders für den Herd, sofern hier ein Induktionsgerät gewählt wird: Induktionsherde verbrauchen etwa 20 % weniger Strom als herkömmliche Geräte.
Wer neu baut, kann das sparen von Energie gleich im Voraus bei der Auswahl des Haustyps mit berücksichtigen. So zeigen Fachratgeber wie auf http://www.passivhaus-ratgeber.com/ schnell das Gesamteinsparpotenzial passiver Häuser auf.
Erstellt in Weinanbau am 23. Februar 2011 | Keine Kommentare »