Gemütlichkeit bei Glühwein und Plätzchen

Im Winter und vor allem in der Weihnachtszeit wird ein spezieller Wein besonders gern getrunken: der Glühwein. Dabei handelt es sich eigentlich nicht um eine spezielle Wein- oder Rebsorte, sondern eher um einfache oder gar minderwertige Weine, die mit verschiedenen Gewürzen versehen und erhitzt werden. So kann man auch aus einem sehr herben oder einem zu süßen Wein noch ein leckeres Heißgetränk zaubern. Die wichtigsten Zutaten sind Zimt, Zitronenschale und Gewürznelken. Bei sehr herben und trockenen Weinen sollte man auch die Zuckertüten bereitstellen, schwere süße Weine aus Frankreich braucht man nur noch leicht nachsüßen. Am besten schmeckt ein Glühwein natürlich, wenn man ihn selbst zubereitet und würzt. Dabei sollte man darauf achten, den Wein nicht zu kochen, sondern nur bis ca. 80°C zu erwärmen. Ansonsten verdampft der ganze Alkohol und der Geschmack des Weines verändert sich zu seinem Nachteil. Das kann man oftmals auf Weihnachtsmärkten feststellen, wo manche Glühweine hervorragend schmecken und andere überhaupt nicht.
Damit es zur Weihnachtszeit aber so richtig gemütlich wird, dürfen auch Bratwürste, Plätzchen, Weihnachtsmusik und ein leuchtender Seidel Bogen nicht fehlen. Und natürlich auch viel Schnee, denn es gibt nichts schöneres, nach einem langen Winterspaziergang die kalten Hände an einer heißen Tasse Glühwein zu wärmen. Vielleicht entschließen Sie sich auch an einem sonnigen Wintertag, auf der Terrasse zu grillen. Dann gehört natürlich auch eine schöne Tasse Glühwein und alkoholfreier Punsch für die Kinder mit unter den Sonnenschutz. Sie werden sehen, das kann viel gemütlicher werden, als man denkt.

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